Spreeufer

 

Ein wesentliches Sanierungsziel für die Nördliche Luisenstadt ist die Schaffung eines durchgängigen öffentlich nutzbaren Spreeufers zwischen Inselbrücke und Schillingbrücke. Daher ist dieser Uferabschnitt vollständig in das Sanierungsgebiet integriert worden.



Bereits in den 1990er Jahren wurden konkrete Planungen zur Herstellung einer durchgängigen Uferpromenade vom Bezirksamt Mitte in die Wege geleitet und Abstimmungsverfahren mit privaten Grundstückseigentümern durchgeführt. In Zusammenarbeit mit investitionsbereiten Privateigentümern wurden bereits einzelne Teilstücke der Uferpromenade hergestellt. Die beabsichtigte Gesamtlösung scheiterte jedoch an privaten Interessen einzelner Grundstückseigentümer, mangelnden Instrumenten zur Durchsetzung und fehlenden finanziellen Mitteln. Mehrfach haben sich seitdem die konzeptionellen, planungsrechtlichen und eigentumsrechtlichen Rahmenbedingungen verändert. Deshalb soll nun ein "Neuanfang" im Rahmen des Sanierungsverfahrens gemacht werden. Erklärtes Sanierungsziel ist es, bis zum voraussichtlichen Abschluss der Sanierung im Jahr 2026 eine durchgängige und öffentlich nutzbare Uferpromenade herzustellen.

Zur Vorbereitung des Planungsprozesses wurde 2013 eine Machbarkeitsstudie erarbeitet und im Jahr 2015 ein mehrstufiges Workshopverfahren durchgeführt. Ziel des Beteiligungsverfahrens war ein gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitetes Leitlinienpapier zur späteren Nutzung des öffentlichen Spreeufers. Diese Leitlinien sollen in einem weiteren Schritt der Formulierung einer Aufgabenbeschreibung für den im Jahr 2016 geplanten Planungswettbewerb dienen. Weitere Informationen zum aktuellen Stand der Entwicklungen erhalten Sie auf der Projektseite sowie auf dem zusätzlich eingerichteten Informationsportal.

 

Gesamtstädtische Einordnung des Spreeufers
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