Abgrenzung Machbarkeitsstudie Spreeufer

 

Machbarkeitsstudie Spreeufer

 

Das Bezirksamt Mitte beauftragte das Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie Spreeuferweg, um einen umfassenden Überblick über die tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten im Uferbereich zwischen Insel- und Schillingbrücke zu erhalten. Im Oktober 2013 wurde diese fertiggestellt.

In der Studie wurden im Einzelnen die jeweilige Grundstückssituation, die derzeitige Nutzung und Gestaltung der Uferflächen, die Eigentumsverhältnisse und die planerischen Rahmenbedingungen sowohl gesamtgebietlich als auch abschnittsweise dargestellt. Aus der Bestandsanalyse, den vorliegenden Konzepten und den übergeordneten Planungen wurden mit der Machbarkeitsstudie Leitlinien und Entwicklungsziele zur zukünftigen Nutzung und Gestaltung des Spreeufers zwischen Inselstraße und Schillingbrücke entwickelt. Übergeordnetes Ziel war dabei die Orientierung der Luisenstadt zum Wasser und die Herstellung attraktiver Bezüge zwischen dem Stadtgebiet und dem Spreeraum. Dazu soll der Uferstreifen nach Möglichkeit durchgängig für die Öffentlichkeit erschlossen, nutzbargemacht und (teilweise) neu gestaltet werden. Der Spreeuferweg soll vorrangig dem Fußgänger- und Radverkehr dienen und ist möglichst barrierefrei zu gestalten. Zudem sollen frei zugängliche Angebote zur Kommunikation, Erholung, Spiel- und Freizeitgestaltung integriert werden.

Zur Erschließung des Spreeuferbereichs sollen zusätzliche Wegeverbindungen durch die anliegenden Wohnblöcke geführt werden. Das Märkische Ufer und die Schiffsanlegestellen sollen u. a. durch den Wiederaufbau der Waisenbrücke für Fußgänger und Radfahrer belebt und attraktiver gestaltet werden. Außerdem sollen die fragmentierten Raumkanten des städtischen Spreeraums stärker konturiert und Gebietseingänge räumlich gefasst und aufgewertet werden.

Zur weiteren Planung und Realisierung des Vorhabens wird mit der Machbarkeitsstudie ein Verfahren vorgeschlagen, einzelne Handlungsbedarfe und Verfahrensschritte erläutert sowie erforderliche Maßnahmen


benannt. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Aufstellung der zur Realisierung benötigten Flächen und deren planungs- und eigentumsrechtlicher Status. Insgesamt soll die Machbarkeitsstudie die Projektbeteiligten in der Konzeption unterstützen, für welche Flächen ggf. Ankaufsverfahren durch das Land Berlin einzuleiten sind, welche Kosten dafür entstehen und wo eine planungsrechtliche Sicherung der zukünftigen Ufernutzung erforderlich ist.

Die Machbarkeitsstudie Spreeuferpromenade steht hier zum Download bereit oder ist im Downloadbereich zu finden.